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Methodische Optimierung von Modellansätzen zur Nähr- und Schadstoffbilanzierung in Flussgebietseinheiten zur Förderung der Umsetzungsstrategie zur Wasserrahmenrichtlinie

Methodische Optimierung von Modellansätzen zur Nähr- und Schadstoffbilanzierung in Flussgebietseinheiten zur Förderung der Umsetzungsstrategie zur Wasserrahmenrichtlinie
Ansprechpartner:

Dr.-Ing. Stephan Fuchs
Dipl.-Geoökol. Stephan Hilgert
Dr. rer. nat. Dipl.-Ing. Tatyana Weber
Dipl.-Geoökol. Ramona Wander

Projektgruppe:

Abteilung 2

Starttermin:

11/2009

Endtermin:

06/2011

Kurzbeschreibung

Im Rahmen des beantragten Vorhabens soll das Potenzial der methodischen Weiterentwicklung ausgewählter Modellansätze im Sinne einer „feasibility study“ eruiert und dokumentiert werden, um in einer nachfolgenden Phase der fachlichen Modellweiterentwicklung eine optimale Anpassung des Gesamtmodells zu gewährleisten und das bestehende „Forschungsrisiko“ zu reduzieren.
Ein weiteres Ziel ist die Konzipierung und modelltechnische Umsetzung von Szenarien zur Minderung der Einträge von Nähr- und Schadstoffen in die Oberflächengewässer.
Die Arbeiten im Rahmen des geplanten Projektes erfolgen in Zusammenarbeit mit der TU München sowie mit dem Umweltbundesamt Wien und dessen Forschungsnehmer der TU Wien. Weiterhin ist eine enge Abstimmung mit der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) und den Flussgebietskommissionen der großen Einzugsgebiete in Deutschland geplant.
Zusammenfassend werden die folgenden Arbeitsschwerpunkte identifiziert:
1.    Verbesserung einzelner Modellansätze (insbesondere Erosion/Deposition, Oberflächenabfluss, Urbane Systeme, Retention für partikulär transportierte Stoffe)
2.    Weiterentwicklung von hydrologischen Ansätzen im Hinblick auf die Verbesserung der Vorhersage der Abflussbilanz z.B. im Rahmen von Klimaszenarien
3.    Erarbeitung eines optimierten Messkonzeptes zur Erfassung des Stofftransportes bei Hochwasserereignissen
4.    Konzipierung von potenzialbasierten Szenarien zur Minderung von Nähr- und Schadstoffeinträgen in die Oberflächengewässer
5.    Gewährleistung der Anwendbarkeit des Modells in internationalen Flussgebieten (Schnittstellen, regionale Spezifika)
6.    Kopplung mit einem Gütemodul zur Darstellung der resultierenden Gewässerkonzentrationen und der Retention im Gewässer
7.    Durchführung eines Workshops zur Abstimmung mit Länderbehörden und Flussgebietsgemeinschaften
Eine wesentliche Randbedingung für alle Arbeiten ist, dass methodisch einheitlich und entsprechend den internationalen Anforderungen aus der Bestandsaufnahme für die WRRL, von OSPAR, HELCOM und der EU (HARP-HAZ) vorgegangen wird.