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Schwermetalleinträge in die Gewässer aus ehemaligen Bergbaugebieten

Schwermetalleinträge in die Gewässer aus ehemaligen Bergbaugebieten
Datum:ab sofort, 6 Monate
Betreuer:

Ramona Wander
Tatyana Weber

Kurzbeschreibung

Einträge von Schwermetallen in die Gewässer stellen eine Bedrohung für aquatische Systeme dar. Abweichend von den mittleren Bedingungen in Deutschland können insbesondere Einträge aus ehemaligen Bergbaugebieten lokal von hoher Bedeutung sein. Aufgrund von lückenhaften Eingangsdaten werden diese jedoch bei der Modellierung von Stoffeinträgen in die Gewässer tendenziell unterschätzt. Zur Verbesserung der Datenbasis sollen im Rahmen eines Forschungsprojektes für ausgewählte Modellgebiete zusätzliche Daten erhoben werden. Anschließend können ihre Auswirkungen auf Modellierungsergebnisse untersucht und bewertet werden.

Aufgabenstellung

Zunächst soll die bestehende Datengrundlage für ausgewählte Modellgebiete durch eine Recherche ergänzt werden. Hierbei sind insbesondere Frachten aus Grubenabwässern als auch auf Konzentrationen in Oberböden (z. B. von Halden, Ackerböden) hervorzuheben. Anschließend werden die Auswirkungen der verbesserten Eingangsdaten auf Modellergebnisse anhand von Szenarien untersucht und die Ergebnisse den beobachteten Gewässerfrachten gegenüber gestellt. Schlussendlich werden mögliche Über-/ Unterschätzungen in den Modellgebieten (z. B. anhand der Landnutzung und dem Anteil anderen Eintragspfade) analysiert und bewertet.

Komplette Ausschreibung als PDF-Datei.