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Der Einsatz von Scheibentauchkörpern zur Güllebehandlung mit dem Ziel der weitergehenden Nährstoffreduktion

Der Einsatz von Scheibentauchkörpern zur Güllebehandlung mit dem Ziel der weitergehenden Nährstoffreduktion
Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. G. Anders

Kurzbeschreibung

 

Ziel der Untersuchungen ist es, ein praxistaugliches Verfahren zur Nährstoffreduktion in Gülle mit Hilfe von Scheibentauchkörpern zu entwickeln.
Dass Scheibentauchkörper zur Behandlung stark belasteter Abwässer geeignet sind, ist bereits aus einigen Arbeiten z.B. im Bereich der Sickerwasserreinigung und der Behandlung von Abwasser aus der Schlammentwässerung auf kommmunalen Kläranlagen bekannt.
Diese Erkenntnisse wurden in anderen Forschungsvorhaben bereits auf die Behandlung von Gülle übertragen. Allerdings führten diese Ansätze aufgrund von verfahrenstechnischen Problemen und daraus resultierenden betrieblichen Schwierigkeiten nicht zur praktischen Anwendung.
Von dieser Basis ausgehend, wird im Rahmen dieses Vorhabens ein innovatives Verfahrenskonzept zur Güllebehandlung entwickelt und erprobt, in dem das System Scheibentauchkörper als Hauptbestandteil integriert ist.
Im Betrieb mehrerer halbtechnischer bis technischer Pilotanlagen zur Güllebehandlung konnten zahlreiche Betriebsdaten zur Verfahrensführung unter besonderer Berücksichtigung der Vorbehandlung sowie der stofflichen und hydraulischen Belastung der biologischen Stufe ermittelt werden.
Diese Daten belegen, daß das Verfahren im halbtechnischen bis hin zum technischen Maßstab stabil und effizient betrieben werden kann, und somit praxistauglich ist.
Weitere Untersuchungen dienen der Optimierung des Gesamtprozesses und damit der Erhöhung der Wirtschaftlichkeit.
Das Verfahren wurde im Rahmen des internationalen Wettbewerbs "Innovationsforum - Veredelung und Umwelt" der Fachwelt vorgestellt und ausgezeichnet.