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Eintragsinventare prioritärer Schadstoffe – Berücksichtigung der Besonderheiten ubiquitärer Schadstoffe

Eintragsinventare prioritärer Schadstoffe – Berücksichtigung der Besonderheiten ubiquitärer Schadstoffe
Ansprechpartner:

M.Sc. Shari Rothvoß
Dr.-Ing. Stephan Fuchs

Förderung:

Umweltbundesamt

Starttermin:

09/2014

Endtermin:

06/2017

Kurzbeschreibung

Im Rahmen dieses Vorhabens sollen Eingangsdaten und Berechnungsansätze im Modellsystem MoRE (Modelling of Regionalized Emissions) insbesondere im Hinblick auf ubiquitärer Prioritären Stoffe so verbessert werden, dass es bundeseinheitliche eine Basis zur Erstellung von Bestandsaufnahmen liefert und gleichzeitig zur Entwicklung von Bewirtschaftungsplänen herangezogen werden kann. Hierzu sollen in einem ersten Schritt die Ergebnisse der Bestandaufnahme von 2013 analysiert und ausgewertet werden. Zudem werden die Ergebnisse aktueller Studien zu relevanten Eintragspfaden für Prioritäre Stoffe gesichtet, um die Eingangsdaten entsprechend neuer Erkenntnisse fortzuschreiben. Zusätzlich soll eine eigene Messkampagne organisiert werden, um eine adäquate Basis für die Modellvalidierung zu schaffen. Zur Prüfung der Konsistenz der Datenbasis sollen Plausibilitätskontrollen der in MoRE verwendeten Eingangsdaten und der erzeugten Ergebnisse durchgeführt werden. Des Weiteren sollen im Modell gewässerinterne Prozesse wie Sedimentation und Mineralisierung näher betrachtet werden und es soll geprüft werden, ob die gewässerseitige Datenbasis in ausreichender Qualität deutschlandweit vorliegt. Hieraus ergeben sich die folgenden Arbeitsziele:

  • Verbesserung der Modellaussagen durch eine verbesserte Eingangsdatenbasis
  • Weiterentwicklung der vorhandenen Ansätze zur Eintragsmodellierung, die das Umwelterhalten von verschiedenen Stoffen bzw. Stoffgruppen einbinden
  • Entwicklung von MoRE in Richtung Gewässergütemodellierung, wodurch die gewässerseitige Retention sowie Konzentrationen im Gewässer regionalisiert abgebildet und das Einhalten von Grenzwerten beurteilt werden kann
  • Unterstützung der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie insbesondere in Hinblick auf die Erstellung der nächsten Bestandsaufnahmen und Bewirtschaftungspläne